Vorverkauf

BOLSCHOI BALLETT: DER NUSSKNACKER 2020/21

Am Heiligabend schenkt der geheimnisvolle Drosselmeyer seinem Patenkind Marie eine Nussknacker-Puppe. Um Mitternacht erwacht der Nussknacker jedoch zum Leben und befindet sich mitten in einem Kampf gegen den Mäusekönig. Der Nussknacker ist entschlossen Marie vor dem Mäusekönig zu beschützen. Diese zeitlose Geschichte wird von Tschaikowskis beliebter Partitur begleitet. Die aufstrebende Starsolistin Margarita Shrainer verkörpert Maries Unschuld und Verzauberung auf perfekte Weise – gemeinsam mit dem äußerst elegant wirkenden Ersten Solisten Semyon Chudin als „Der Nussknacker“. Er vermag es, ein Publikum jeden Alters in seinen Bann zu ziehen und nimmt die Zuschauer mit auf die Reise in eine andere Welt. DER NUSSKNACKER (Live im Bolschoi aufgezeichnet) Sonntag, 20. Dezember 2020 – 16.00 Uhr, Dauer: 2:25 h, Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Choreographie: Juri Grigorowitsch, Libretto: Juri Grigorowitsch (nach E.T.A. Hoffmann und Marius Petipa)

Dauer: 145 min, Sprache: D, Deutsch, FSK: -
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Lisa Eckhart - "Die Vorteile des Lasters"

Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Denn alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen, Ablässe waren das perfekte Last-Minute Geschenk und lasterhaft zu sein noch Kunst. Doch dann starb Gott ganz unerwartet an chronischer Langeweile. Und bei der Testamentsverlesung hieß es, wir wären alle von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende. Heute ziehen Eisfirmen, Elektronikgeschäfte und jedes zweite Schlagerlied die sieben Sünden in den Dreck, indem man sie zur heiligen Tugend erklärt. Gott befahl uns zu entsagen, Coca Cola zu genießen. Man hat uns alles erlaubt und somit alles genommen. Polyamorie versaute die Unzucht. All-You-Can-Eat Buffets vergällten die Völlerei. Facebook beschämte die Eitelkeit. Ego-Shooter liquidierten den Jähzorn. Wellnesshotels verweichlichten die Trägheit. Sie alle haben’s schlecht gemeint. Doch schlecht gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von schlecht. Und kein Zweck heiligt das Mittelmaß.

Dauer: 120 min, Sprache: D, Deutsch, FSK: -
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